Schneefall kann den in diesen Bergregionen angebauten Weinreben nichts anhaben, solange es ausreichend Sonnenstunden gibt und die Beeren gut reifen können. In Savoyen und im Jura sind die Winter streng, die Sommer jedoch angenehm warm, und der Spätherbst kann sogar als sonnenreich bezeichnet werden. Dort, wo die Böden es erlauben, stehen die Rebstöcke in Sonnenlage und finden für den Weinanbau günstige Bedingungen vor. Nur wenig erinnert an die ausgedehnten Weinberge Südfrankreichs, da der Wein sich hier an das raue Klima anpasst. Er wird nur dort angebaut, wo ein Höchstmaß an Sonne und Wärme sichergestellt ist, d.h. an Süd- oder Südwesthängen, die eine optimale Neigung aufweisen, um den Einfallswinkel der Sonnenstrahlen maximal auszunutzen. Die Winzer haben mit den Jahren gelernt, die mikroklimatischen Feinheiten der Region zu erkennen und für sich zu nutzen.
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In dieser Region gehen die Winzer oft mehreren Berufen nach. Der Weinanbau spielt eine wichtige Rolle, doch auch die Viehzucht hat ihren Platz, ganz zu schweigen von der langen Skifahrer-Tradition! Die als ernst geltenden Einwohner des Jura und Savoyens sprechen einen starken Dialekt, ihr Charakter ist durch das raue Klima geprägt. Doch der Wein hat in der gastronomischen Tradition, vor allem als Begleiter zu den Käsesorten Comté und Beaufort, seinen festen Platz. Bei der großen Auswahl an Rot-, Weiß- und Roséweinen sowie Vins Jaunes fällt es nicht schwer, neue Bekanntschaften zu schließen. Die Einheimischen sind sehr gastfreundlich und wissen die gute Küche zu schätzen.
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Die Weinberge im Jura und in Savoyen bilden ein fein gegliedertes Mosaik von Mikro-Terroirs, die nicht immer dicht beieinander liegen, jedoch allesamt eine hervorragende Lage für den Weinanbau einnehmen. Im Jura werden die weißen Rebsorten auf Kalkmergelböden angebaut, die roten Rebsorten hingegen auf reinen Tonmergelböden. Die Weingärten erstrecken sich hier entlang einer 80 Kilometer langen Hügelkette. In Savoyen hingegen liegen die Terroirs in den Tälern oder schmiegen sich an die ersten Ausläufer der Alpen. Auch hier wachsen die Rebstöcke bevorzugt auf lehmig-kalkhaltigen Böden und werden in Südost- oder Südwestlage angepflanzt, um eine optimale Ausnutzung der Sonneneinstrahlung zu gewährleisten.
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